Sobhan, Afghanistan

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Der kleine Sobhan litt von Geburt an unter einer Ausstülpung des Gehirns, welche im Bereich der
Nasenwurzel weit bis in die Nase hineinreicht. Dieser Teil des Gehirns …

Jorge, Angola

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Jorge wurde 2011 geboren. Mit einer Vorerkrankung, fehlender Medikamente und schlechter Ernährung war er an Noma erkrankt. Das ist eine bakterielle Infektion,
die zu Verlust bzw. zur …

Kovus, Tadschikistan

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Kovus litt von Geburt an unter einer seitlichen Gesichtsspalte, die bereits
primär in Tadschikistan versorgt worden war. Es war jedoch zu einem
deutlichen Abstehen des …

Muhasa, Angola

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Muhasa hat von Geburt an eine große Aussackung im Bereich des Frontalhirns und zugleich eine mittige
Gesichtsspalte. Beides hat zu einer ausgeprägten Fehlbildung im Bereich …

Miranda, Angola

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Miranda aus Angola wurde im Jahr 2012 geboren. Sie kam 2018 zu uns nach Würzburg. Mehr als zwei Jahre zuvor war Miranda gestürzt und hatte sich dabei eine Fraktur des linken Kiefergelenks zugezogen. Aufgrund der fehlenden Versorgung in Angola kam es bei ihr zu einer Verknöcherung (Ankylose) im Bereich des Kiefergelenks, was dazu führte, dass ihr Kiefer nicht mehr beweglich war: Sie hatte die Zahnreihen stets komplett geschlossen. Die Zähne konnte sie maximal 2 mm auseinanderbringen bzw. öffnen.

Mustafa, Algerien

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Der 7-jährige Mustafa aus Algerien wurde uns über eine private Hilfsinitiative vorgestellt. Er litt seit Geburt unter einer doppelseitigen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Im Kindesalter wurde ihm in Algerien nur die Lippe verschlossen. Weil der Gaumen operativ nicht verschlossen worden war, kam es zu einer deutlichen Fehllage und zu einem Fehlwachstum des Kiefers. Der Gaumen war komplett offen, beim Essen und Trinken lief Mustafa stets die Nahrung wieder über die Nase heraus.

Noorzia, Afghanistan

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Noorzia aus Afghanistan ist im Jahr 2009 geboren. Bereits als kleines Kind ist sie in ihrer Heimat gestürzt und hat sich dabei eine Fraktur des Kiefergelenks zugezogen. Aufgrund der fehlenden medizinischen Versorgung kam es zu einer Verknöcherung (Ankylose) des Kiefergelenks. Bei ihr waren der Unterkiefer bzw. das Kiefergelenk komplett mit der Schädelbasis verwachsen, sie war dadurch nicht mehr in der Lage, ihren Kiefer zu öffnen.

Abdullo, Tadschikistan

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Der 8-jährige Abdullo aus Tadschikistan war als kleines Kind im häuslichen Umfeld auf das Kinn gestürzt und hatte sich dabei eine Fraktur des rechten Kiefergelenks zugezogen. Aufgrund der fehlenden fachärztlichen Versorgung in seinem Heimatland, hatte er in den ersten Wochen nach dem Unfall starke Schmerzen und deshalb während dieser Zeit den Mund kaum geöffnet. Dies führte dazu, dass das gebrochene Kiefergelenk nicht richtig ausheilte. Vielmehr wuchs der Unterkiefer bzw. das Kiefergelenk mit der Schädelbasis zusammen. Dies führte innerhalb weniger Wochen dazu, dass der Unterkiefer sich überhaupt nicht mehr bewegen ließ.

Maravilha, Angola

Maravilha litt von Geburt an unter einer ausgeprägt breiten Gesichtsspalte. Gleichzeitig waren beide Augen nicht angelegt, was zu einer massiven Entstellung im Gesichtsbereich führte. Leider wird sie nie sehen können. Diese breite Gesichtsspalte hatte außerdem zur Folge, dass sie bei der Nahrungsaufnahme und beim Trinken extreme Schwierigkeiten hatte. Dadurch war Maravilha auch für ihr Alter relativ klein und körperlich unterentwickelt.

Ortiknissa, Usbekistan

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Die kleine Ortiknissa, geboren 2003 in Usbekistan, litt unter einer craniofazialen Fehlbildung, einer sogenannten Gesichtsspalte (Tessier 9) und war von Geburt an auf dem linken Auge erblindet. Im Gesicht zeigte sich eine breite Spalte, die sich vom Mund aus bis zur Schädelbasis hinaufzog. In ihrer Heimat war Ortiknissa aufgrund ihrer Gesichts-Fehlbildung stark stigmatisiert und konnte nicht in den Kindergarten gehen oder eine normale Schule besuchen.