Der Stiftungszweck

Bene-Maxilla-Stiftung finanziert Behandlungen

Operationen und professionelle medizinische Versorgung sind in den Heimatländern der Patienten oft nicht möglich

Die Bene-Maxilla-Stiftung | Stiftung für humanitäre Anliegen (BMS) ist im September 2011 von Edelgard und Max J. Bieniussa Leusser gegründet worden. Partner sind die Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Würzburg und Friedensdorf International, Oberhausen. Sitz der Stiftung ist Würzburg.

Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist die Unterstützung von bedürftigen Kindern oder jungen Erwachsenen aus der Dritten Welt, die erkrankt oder entstellt sind und sich die ärztliche Versorgung nicht leisten können; oder bei denen die professionelle Versorgung in ihrem Heimatland aufgrund der Schwere einer Fehlbildung oder Verletzung nicht möglich ist, da die nötige Infrastruktur, die technische Ausstattung oder das Know-how fehlen. Die Stiftung kommt für die Kosten der medizinischen Behandlung auf. Seit ihrer Gründung 2011 wurden bei etwa 30 meist jungen Patienten insgesamt 44 Operationen vorgenommen. Teilweise sind die Operationen sehr aufwendig mit bis zu zehn Stunden Dauer und mehrtägigen Aufenthalten auf der Intensivstation. Manche der Patienten mussten mehrfach operiert werden.

Weiterer Zweck der Stiftung ist die Förderung der medizinischen Wissenschaft und Forschung zur Genesung und Therapie von Erkrankungen des Mund- und Rachenraums.

Dem Vorstand der Stiftung gehören an: Edelgard und Max J. Bieniussa Leusser, Dipl. Kfm. und Steuerberater Thomas Kestler, Prof. Dr. Dr. Alexander Kübler.

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Edelgard Bieniussa Leusser

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Max J. Bieniussa Leusser

Dipl. Kfm.
Thomas Kestler

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Prof. Dr. Dr.
Alexander Kübler

Fotos: Universitätsklinikum Würzburg (3), Privat (1)

Fotos: Universitätsklinikum Würzburg (3), Privat (1)

Die Kinder und jungen Erwachsenen werden meist durch die gemeinnützige Hilfsorganisation Friedensdorf International ausgewählt und in Würzburg vorgestellt, in Ausnahmefällen auch aus der Region. Während des stationären Aufenthalts in Würzburg betreuen ehrenamtliche Mitarbeiter verschiedener Organisationen vor Ort die Patienten.

Für die medizinische Behandlung zeichnet Prof. Dr. Dr. Alexander Kübler, Ärztlicher Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Würzburg, verantwortlich, unterstützt vom Ärzte- und Pflegeteam der Klinik. Bei Bedarf werden die Klinik für Pädiatrische Neurochirurgie, die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten und/oder die Kinderklinik am Universitätsklinikum Würzburg hinzugezogen.

Dank der finanziellen Zusagen durch die Bene-Maxilla-Stiftung kann die Klinik regelmäßig Patienten aus der Dritten Welt kostenlos operieren und betreuen. Oft sind längere Aufenthalte und mehrfache, teilweise sehr komplexe und schwierige sowie kostenintensive Eingriffe notwendig.

DIE STIFTER

Aus dem Wichtigen das Wesentliche erkennen

Foto: Universitätsklinikum Würzburg

Edelgard Bieniussa Leusser
und Max J. Bieniussa Leusser

Foto: Universitätsklinikum Würzburg 

Foto: Universitätsklinikum Würzburg 

Im September 2011 gründet das Ehepaar in Würzburg die Bene-Maxilla-Stiftung
 

Auf der Straße unseres Lebens ist es für uns lange glückhaft geradeaus gegangen. Natürlich gab es auch manche Kurven, Hindernisse und kleinere Unfälle. Aber es war ein gesundheitlicher Schicksalsschlag, der uns 2011 half, aus vielem Wichtigen das wirklich Wesentliche zu erkennen und das großartig einfache Albert Schweitzer-Wort „Wer die Ärmsten dieser Welt gesehen hat, fühlt sich reich genug zu helfen“ in die Tat umzusetzen.

Darum haben wir die Bene-Maxilla-Stiftung | Stiftung für humanitäre Anliegen (BMS) ins Leben gerufen. Deren Aufgabe ist es, durch kriegerische Gewalt, Unfall oder aufgrund einer Behinderung entstellte, verletzte und gepeinigte junge Menschen aus Regionen der Dritten Welt eine gesundheitlich bessere Lebensperspektive in ihrer Heimat zu eröffnen. Eine Perspektive, die sie aus eigener Kraft nicht erreichen können.

Das Interesse des Unternehmerehepaars Luitpold und Mareile Leusser, geb. Bene, galt zeitlebens der aktiven Unterstützung der Kneipp-Gesundheitsprinzipien und, als großzügige Mäzene, der Förderung kultureller Projekte. Als ihre Erben setzen wir diese philanthropische Tradition in der Bene-Maxilla-Stiftung fort, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt, wo der leidende Mensch im Zentrum steht.

Da auch wir ohne leibliche Erben sind, haben wir dafür Sorge getragen, dass die Bene-Maxilla-Stiftung auch über unsere Zeit hinaus diese Aufgabe wird erfüllen können.

So viel wir können, wollen wir gern leisten und mit Hilfe ähnlich denkender Menschen beweisen: Es ist nur ein Tropfen im Ozean, aber wir machen es. Weil wir es wollen.

Edelgard und Max J. Bieniussa Leusser

DER WEINBERG

Dies sei gut, günstig, glücklich und gesegnet! *

Erträge aus einem Weinberg an der Mosel fließen der Stiftung zu
 

Die Stifter haben 2014 ein auf den ersten Blick ungewöhnliches Projekt gestartet und einen Weinberg an der Mosel erworben. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Wein und Sekt fließen in die Stiftungsarbeit.

Der Weinberg liegt in Neumagen-Dhron, dem ältesten Weinort Deutschlands, und wird bewirtschaftet vom Weinschröterhof. Die Riesling-Reben gedeihen am Steilhang im Schieferboden in der Lage des Hofbergs.

Für die Bene-Maxilla-Stiftung ist der Verkauf von Wein und Sekt aus dem Weinberg eine zusätzliche Einnahmequelle. Und für die Käufer verbindet sich der Genuss mit einer guten Tat. Der volle Verkaufspreis pro Flasche kommt der Stiftung zugute.

Kontakt:
Bestellungen sind möglich unter:

* Quod bonum, faustum, felix, fortunatumque sit!
„Dies sei gut, günstig, glücklich und gesegnet!“
(alte römische Segensformel, Cicero)

Foto: Universitätsklinikum Würzburg